Traditionell stammt die Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge und wird dort auch “Peremett” genannt. Neben der traditionellen Pyramide, welche meist aus christlichen Motiven besteht, gibt es auch eine märkische Variante der schönen Adventsdekoration. Dort wird die Weihnachtspyramide auch “Perchtemite” oder Perjamide” genannt. Neben christlichen Motiven werden zusätzlich Motive aus dem Alltag verwendet. Die Weihnachtspyramide besteht aus mindestens einem Stockwerk und ist in ihrer Höhe nicht beschränkt. Die Motive und Figuren der Pyramide werden meist noch immer in Handarbeit hergestellt. Als Material wird fast immer Holz verwendet. Hauptsächlich steht die Pyramide auf einem aus Holz gefertigten Sockel. Auf diesem Sockel steht ein Gerüst in Pyramidenform. In diesem Gerüst befindet sich ein meist aus Keramik hergestelltes Lager, welches die einzelnen Drehteller, auf dem die Figuren stehen, mit den aus dünnem Holz hergestellten Flügeln verbindet. Durch die aufsteigende Wärme der Kerzen bewegen sich die Flügel und somit auch die einzelnen Teller in der Pyramide.